Spirometrie






Die Spirometrie beschreibt ein medizinisches Messverfahren,

bei welchem die Funktion der Lunge getestet wird.
Im Rahmen der Untersuchung wird der Patient für gewöhnlich
über ein Mundstück an das Spirometer angeschlossen. 
Das Mundstück muss dafür fest mit den Lippen umschlossen
und zudem die Nase mit einer Nasenklemme luftdicht
verschlossen werden.
Des Weiteren sollte der Patient beengende Kleidungsstücke
öffnen oder ablegen.







Nun muss der Patient auf Anweisung des Arztes für ca. 5 bis 10 Minuten
durch das Mundstück ein- und ausatmen (möglichst tiefe Einatmung und
anschließend kräftige und schnelle Ausatmung).

Das Spirometer misst nun das Luftvolumen des Patienten und stellt die
Ergebnisse grafisch dar. Anhand der ermittelten Werte können so unter
anderem die spirometrischen Messparameter FEV1 (Einsekundenkapazität:
Größtmögliche Menge an Luft, welche innerhalb von 1 Sekunde forciert
ausgeatmet werden kann), sowie FVC (Das Gesamtvolumen, das nach
maximaler Einatmung maximal forciert ausgeatmet werden kann), bewertet
werden.




"[...]Dynamische Lungenfunktionsparameter und maximale exspiratorische
Atemstrom-stärken: 

Als forcierte Exspiration wird das 
Manöver bezeichnet, bei dem der Proband
zügig bis zur TLC einatmet und sofort danach, ohne Pause, mit maximaler
Anstrengung über mehrere Sekunden bis zum Residualvolumen ausatmet.
Die maximale Muskelkraft soll dabei "schlagartig" und nicht allmählich
aufgebaut werden; daher ist es wichtig, den Patienten anzuhalten, sich auf
einen möglichst „augenblicklichen“ Beginn der forcierten Ausatmung zu
konzentrieren. Bei dem forcierten Exspirationsmanöver – auch 
Tiffeneau-Test genannt – werden das forcierte, exspirierte Volumen in der 
ersten Sekunde (Einsekundenkapazität, FEV1) sowie die maximalen 
exspiratorischen Atemstromstärken (FEFxx) bestimmt. Dabei wird sowohl
das Volumen gegen die Zeit aufgetragen (Volumen-Zeit-Kurve), als auch die 
Atemstromstärke gegen das Lungenvolumen (Fluss-Volumen-Kurve) [...]." 
Quelle: Prof. Dr. Carl.-Peter Criée et al: "Leitlinie 020-017 Spirometrie" (2015)
S. 7-8 
unter: *Empfehlungen der Deutschen Atemwegsliga (awmf.org) 
(abgerufen am 08.04.2022).

 




Die Spirometrie ermöglicht es, Lungenkrankheiten wie COPD
oder 
Asthma entdecken und behandeln zu können (dafür werden
in der
Regel weitere Messverfahren angewandt).
Im Rahmen einer Spirometrie-Routineuntersuchung kann ein Arzt
zudem den Therapieerfolg bei einer solchen Erkrankung überwachen. 
Neben Lungenkrankheiten können auch Atemwegsinfektionen, 
chronischer Husten, Atemnot und weitere Faktoren wie ein erhöhter 
Tabakkonsum untersucht und bewertet werden. 
Da die Spirometrie ein einfaches, nicht-invasives Verfahren ist, birgt
es kaum Risiken. Der Patient kann ein leichtes Schwindelgefühl oder
einen Hustenreiz durch die häufige Ein- und Ausatmung verspüren,
welche aber nur von kurzer Dauer sind.

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